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Nummer neunzehn ... Ich rede bis neun Uhr, okay? Achtet jetzt für mich darauf. Fünf Minuten, und ich höre genau dann auf, okay?Nummer neunzehn: Ihr könnt euch auch konzentrieren, indem ihr euch „den Geist gleichzeitig in und um euch herum vorstellt, bis das gesamte Universum vergeistigt ist“. Ooh, das ist schwierig, stimmt‘s? Es geht, oder? Es geht. Versucht es! Wenn ihr meditiert und euren Verstand manchmal nicht so schnell beruhigen könnt, dann fantasiert einfach eine Weile. Stellt euch vor, die Meisterin sei um euch herum. Stellt euch die Höchste Meisterin in euch oder im ganzen Universum vor, und tretet dann in diese vergeistigte Persönlichkeit der inneren Meisterin ein. Dann fühlt ihr euch auch wohl. Zumindest hat euer Verstand etwas, worüber er nachdenken kann; er hat ja die ganze Zeit etwas, worüber er nachdenkt. Lasst ihn also an etwas denken, was ihr möchtet, anstatt ihn über alle möglichen Sorgen und Ängste und alles mögliche Nutzlose grübeln zu lassen, woran wir ohnehin nichts ändern können. Wir lassen ihn an die Meisterin denken. Stellt euch vor, der erhabene Geist der Meisterin ist in uns, außerhalb von uns, umgibt uns und ist überall in Raum und Zeit, bis wir in diesen Geist eintreten – dann sind wir sowieso in Samadhi. So nutzen wir also die Fähigkeit des Verstandes, den Verstand selbst zu besiegen. Vielleicht ist es das, was der Meister meinte. Kann sein.Nun Nummer zwanzig. Nun erinnert er sich wieder an ihre (Parvatis) Gegenwart, nachdem er so lange weitergesprochen hatte. Da sagte er: „Gütige Devi, versuche, in das ätherische Dasein einzutreten, das alles weit über und unter deiner physischen Gestalt durchdringt.“ Das ist eine der Konzentrationsmethoden. Noch zwei Minuten.Nummer einundzwanzig: „Versetze all deine Verstandesdinge oben, unten und in deinem Herzen in eine unbeschreibliche Feinheit.“ Gut, was sind nun „Verstandesdinge“? Euer Gehirn vielleicht? Eure graue Substanz? (Ideen.) Ideen vielleicht, ja. Oder eure turbulenten Gedankenwellen, die auf- und absteigen, kommen und gehen und euch Probleme bereiten. Stellt es euch vor, stellt euch vor, ihr packt sie alle ein und legt sie auf eine so feine, unbeschreibliche Weise ab, dass sie nicht mehr in einer so groben Form entkommen und euch stören können. Vielleicht zermahlt ihr sie alle zu feinem Pfefferpulver und packt sie in einen sehr schönen Hai-Guanyin-Sack oder so etwas wie einen Guanyin-Beutel oder ähnliches, damit sie nie wieder in einer so groben und ungeschliffenen Form herauskommen und euch stören können. Aber er sagte: „Leg sie in dein Herz. Leg sie über, unter und in dein Herz.“ Nun, es ist gut, wenn sie verfeinert sind. Wenn sie bereits zu Pulver zermahlen sind, glaube ich nicht, dass diese Verstandesdinge euch noch schaden können. Ihr macht Babypuder daraus, streut ihn überall hin und macht euch schön und glatt und duftend.Photo Caption: „Man muss sich etwas Raum geben, um sich auf den unermesslichen Wohnsitz Gottes zu besinnen“











