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Von der heiligen Stadt zur heiligen Erde: Acharya Udayvallabh Maharaj (Vegetarier) und das Verbot des Fleischs von Tier-Personen in Palitana, Teil 1 von 2

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Die Stadt Palitana ist ein heiliger Pilgerort im Distrikt Bhavnagar des indischen Bundesstaates Gujarat und wird oft als „Jain-Tempelstadt“ bezeichnet. Am Fuße der Shatrunjaya-Hügel gelegen, beherbergt sie mehr als 800 kunstvoll verzierte Jain-Tempel, darunter den berühmten Adinath-Tempel. Als eine der heiligsten Stätten des Jainismus zieht Palitana jedes Jahr Tausende von Pilgern an, weshalb die Bewahrung seiner Heiligkeit für die Jain-Gemeinschaft von größter Bedeutung ist.

2014 trat in Palitana ein Gesetz in Kraft, das die Schlachtung von Tier-Personen sowie den Verkauf und Verzehr von nicht-vegetarischen Lebensmitteln – einschließlich Fleisch und -Eiern von Tier-Personen – verbietet. Diese historische Entscheidung wurde durch anhaltende Proteste und den entscheidenden Hungerstreik von Jain-Mönchen im selben Jahr ausgelöst, der erheblichen Druck auf die lokalen Behörden ausübte. Palitana wurde damit zur weltweit ersten legalen Vegetarier-Stadt.

In Anerkennung dieser weisen Regierungsführung verlieh die Höchste Meisterin Ching Hai (Veganerin) der Stadt Palitana die Awards „Shining World Hero“, „Shining World Compassion“, „Shining World Leadership“ und „Shining World First Total Vegetarian City“, zusammen mit ihren besten Wünschen und ihrem aufrichtigsten Lob.

Es ist uns eine Ehre, Shri Jainacharya Uday Vallabh Suri Ji (Vegetarier) kennenzulernen, einen renommierten Jain-Mönch, der für die Vermittlung der transformativen Lehren des Jainismus und die spirituelle Begleitung junger Menschen durch seine beliebte Plattform „Perfecting Youth Session (PYS)“ bekannt ist. Er übt auch Einfluss auf lokale politische Diskussionen aus. Heute sprechen wir mit ihm über die Jain-Prinzipien zum Schutz heiliger Städte.

Acharya Udayvallabh Maharaj erklärt, dass an heiligen Stätten schon lange Verbote für schädliche Substanzen durchgesetzt werden, und dass der Jainismus weder die erste noch die einzige spirituelle Tradition ist, die solche Schutzmaßnahmen annahm.

Zunächst möchte ich einige Dinge vorstellen, die weltweit als Beweismittel verfügbar sind. Zahlreiche Länder und religiöse Verwaltungen weltweit haben strenge Verbote für Fleisch, Alkohol, Tabak und Rauchen erlassen, um die spirituelle Heiligkeit heiliger Städte zu bewahren. Diese Verbote basieren oft auf theologischen Konzepten der Gewaltlosigkeit und Achtsamkeit, insbesondere der Reinheit, wobei nicht nur der Tempel selbst, sondern auch die Umgebung mit der Tempelatmosphäre im Einklang stehen muss. Wir beginnen mit dem Vatikan für die Christen. Im Juli 2002 unterzeichnete Papst Johannes Paul II. ein Gesetz, das den Vatikan zu einem der ersten Orte machte, der ein striktes Rauchverbot in allen geschlossenen öffentlichen Räumen und an allen Arbeitsplätzen einführte. Als Nächstes sehen wir, was in Saudi-Arabien passiert ist – Mekka und Medina – – für Muslime. Im Jahr 2002 startete das saudische Gesundheitsministerium, mithilfe der WHO (Weltgesundheits- organisation), die Initiative „Tabakfreies Mekka und Medina“. Das können wir im auch in Ayodhya Ram Mandir sehen, in Hindu-Tempeln – sogar in Haridwar und Rishikesh – gilt ein Verbot von Fleisch und Alkohol – ein vollständiges kommunales Verbot. Amritsar, das den Sikhismus repräsentiert – verbietet Tabak, Fleisch und Alkohol rund um den Goldenen Tempel. Für Palitana, den heiligsten Ort der Jainas – eine Tempelstadt, die wir kennen –, bestand die Notwendigkeit, ein solches Gesetz zu erlassen, daher verabschiedete die Stadtverwaltung von Palitana eine entsprechende Resolution.

Im Jainismus ist das Töten unter allen Umständen strengstens verboten: sei es zur Nahrungsbeschaffung, aus persönlichen Gründen, wie z. B. eine Abtreibung, und selbst im nationalen Interesse wie beispielsweise im Krieg.

Jemandem das Leben zu nehmen, wird als „jeeva adatta“ betrachtet, was eine Form von Diebstahl ist. Das heißt, wenn ich jemandem ohne dessen Zustimmung das Leben nehme, verletze ich das Gelübde, nicht zu stehlen. Wenn ein Mensch egoistisch wird, denkt er nur noch an sich selbst und nicht mehr an andere. Dann werden sich auch die anderen Elemente – sei es Erde, Wasser, Feuer, Luft oder die Wälder – nicht mehr um die Menschheit kümmern. Ich kann nicht einmal überleben, wenn ich nicht gewaltlos bin, denn die Vernichtung eines jeden Lebewesens oder Tieres ist der erste Schritt zu meiner eigenen Vernichtung.

Aus Unwissenheit erkennt die Menschheit oft nicht, dass unsere Vorfahren bereits den Grundstein für unsere Selbstzerstörung gelegt haben. Es ist Zeit für Besinnung und Reue.
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